Lange Nacht der Augsburger Gespräche

Lange Nacht Gespraeche web

Datum

13.10.2026

Uhrzeit

20 Uhr

Zusammengefasst

Die Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement, die in diesem Jahr erstmals im tim stattfinden, stellen Fragen nach der Dialektik von Sicherheit und Unsicherheit.

Literatur – Theater – Engagement: (Un)Sicherheit

Einlass wegen der Live-Übertragung auf Bayern 2 nur bis 19.45 Uhr!

Sicherheit gehört zu den grundlegendsten Bedürfnissen des Menschen. Sie schafft Vertrauen und bildet die Voraussetzung für Frieden und Freiheit. Gleichzeitig zeigen aktuelle Krisen, gesellschaftliche Polarisierung und globale Konflikte, wie fragil Sicherheit ist und wie eng sie mit Fragen nach Freiheit, Kontrolle und Vertrauen verbunden bleibt.

Die Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement, die in diesem Jahr erstmals im tim stattfinden, stellen Fragen nach der Dialektik von Sicherheit und Unsicherheit. Wie werden diese Themen nicht nur inhaltlich, sondern auch in den künstlerischen Ausdrucksformen selbst verhandelt? Welche Rolle können Literatur, Theater und Kunst im gesellschaftlichen Diskurs um Sicherheit übernehmen? Und welche Perspektiven eröffnen sie auf ein Grundbedürfnis, das zugleich Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben und immer wieder auch Legitimation für Ausgrenzung und Gewalt sein kann?

Drei Tage lang diskutieren eingeladene Gäste gemeinsam mit Studierenden in Werkstattgesprächen fast ausschließlich hinter verschlossenen Türen. Öffentlich dagegen gestaltet sich die Lange Nacht der Augsburger Gespräche: In einer Podiumsdiskussion werden die zentralen Fragen und Impulse der Gespräche einem breiten Publikum vorgestellt und weitergeführt.

Diese Podiumsdiskussion wird live auf Bayern 2 übertragen.Moderiert von Niels Beintker, der die Augsburger Gespräche seit vielen Jahren begleitet, macht die Sendung den Austausch auch über den Veranstaltungsort hinaus erlebbar und lädt Hörerinnen und Hörer dazu ein, an den Debatten teilzuhaben.

Zu den Gästen zählen: TV-Moderator Michel Abdollahi, die Schriftstellerinnen Ruth Maria Thomas, Mirna Funk und Nava Ebrahimi, Dramatiker Emre Akal, Künstler Philipp Messner und Musiker Angela Aux. Begleitet werden die Augsburger Gespräche erneut vom Zeichner Michael Jordan, der die Diskussionen mit seinen Graphic Recordings dokumentiert.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg – Studiengang Ethik der Textkulturen, dem Friedensbüro der Stadt Augsburg, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim). Kulturpartner: Bayern 2

Bildnachweise jeweils v.l.n.r.: Jonas Holthau, Christian Kleiner, Clara Wildberger, Michael Daiminger, Asja Caspari, Erich Malter, Dafy Hagai, Michael McKee

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