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Der öffentliche Raum als Museum – eine Topographie der Migration in Augsburg

11 Projektpartner*innen, 14 Teilprojekte, ein gemeinsames Ziel: Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Augsburg. Das ist DIWA (Das inklusive Wir in Augsburg), das neue EU-Projekt unter Federführung des Büros für gesellschaftliche Integration. Eines der Teilprojekte wird gemeinsam vom Jüdischen Museum Augsburg Schwaben und vom tim verwirklicht: „Der öffentliche Raum als Museum – eine Topographie der Migration in Augsburg“. Augsburg ist als eine der ältesten Städte Deutschlands schon seit seiner Gründung durch die Römer global verknüpft und immer schon Schauplatz zahlreicher Arbeits-, Bildungs-, Heirats- und Zwangswanderungen gewesen. Das Teilprojekt soll als ein offenes Museum viele Stationen dieser städtischen Migrationsgeschichte sichtbar machen. Dazu werden eine App und ein vertiefender Web-Auftritt entwickelt mit dem Ziel, im öffentlichen Raum der Stadt ein Bewusstsein für das inklusive Wir zu schaffen und Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zu verdeutlichen, dass die Stadt auch ein Produkt von Migration ist.

Das Projekt leitet die Historikerin Dr. Julia Devlin. Sie kommt aus der historischen Migrationsforschung und hat sich umfassend mit Fragen der Erinnerungskultur, der Musealisierung von Migration und Digitalisierungsprozessen beschäftigt.  

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