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Stoff auf dem Kopf

Zielgruppe: Schulstufen und Schulartübergreifend, Deutschklassen, Erwachsenengruppen
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl: 25 Teilnehmer
Führungsgebühr: kostenlos (feste Termine stehen zur Auswahl)

Workshop und interkultureller Dialog für Jugendliche, Schüler und Erwachsene im tim.


Die Führungslinie „Stoff auf dem Kopf“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Münchner Designlabel „oofabric“. Das Angebot nimmt sozialpolitische Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung in den Fokus.

Im Vordergrund stehen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kopfbedeckungen innerhalb der drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum. Bei einer Führung durch das tim nehmen die Besucher zunächst Textilien genauer unter die Lupe. Sie erkunden die textilen Rohstoffe und erfahren, wie Stoffe an Webstühlen produziert werden. Im Modebereich geht es dann um die Entwicklungen der letzten 200 Jahre. Aus welchen Gründen verändert sich Kleidung überhaupt? Was sagt Mode über den jeweiligen Träger aus? Ein Bilderrätsel über Kopfbedeckungen verweist auf die Symbolkraft von Hüten, Helmen, Mützen und Tüchern und rückt schließlich die Bedeutung von religiösen Kopfbedeckungen, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Vordergrund.

Der Lehrfilm „Stoff auf dem Kopf“ vertieft im Anschluss an die Führung noch einmal die Bedeutung des bedeckten Kopfes in unserer Kultur.

Am Ende laden die jungen Designer von „oofabric“ in einen Modesalon ein, in dem das Verkleiden, Wickeln, Drapieren, Aufschichten, Einhüllen und Verschleiern im Mittelpunkt steht. Aus Restbeständen der Bekleidungsindustrie entstand eine eigene Kollektion an bunten Tüchern und Schals, Tulips (eine vereinfachte Form des Kopftuchs), Kippas und Hauben.

Mittendrin in der Kulturgeschichte wechseln die Teilnehmer mit dem Ausprobieren verschiedener Kopfbedeckungen vom Moslem, zum Juden, zum Christen. Diese Erfahrung im Anderen soll einerseits die Angst vor dem Fremden nehmen und andrerseits mit dem Wissen über die Bekleidung und deren Herkunft mehr Akzeptanz dafür entwickeln.

Ziele

  • Mode und Identität: Was sagt Kleidung und Mode über uns aus? Was erzählen bestimmte Kopfbedeckungen über uns?
  • Prinzip des Webens und seine Umsetzung am Webstuhl – Vorführung der historischen Webstühle
  • Reflexion über Religionsfreiheit und Gleichstellung im Grundgesetz
  • Erkennen der Gemeinsamkeiten der abrahamitischen Religionen
  • Akzeptanz der Hijab über Informationen zu Identität, Religiosität und Traditionen

Inhalt des Aktivprogramms

Im Modesalon des tim laden die jungen Designer von „oofabric“ zum Verkleiden, Wickeln, Drapieren, Aufschichten, Einhüllen und Verschleiern ein. Aus Restbeständen der Bekleidungsindustrie entstand eine eigene Kollektion an bunten Tüchern und Schals, Tulips (eine vereinfachte Form des Kopftuchs), Kippas und Hauben. Bunte Hüte, Haarbänder, Sonnenbrillen und Handschuhe runden das Angebot ab. Fotoshooting inklusive!
Die entstanden Fotos lassen wir Ihnen nach dem Workshop als Datei und Fotoabzüge zukommen.

Mitwirkende

oofabric
Team oofabric: Hannes Hein, Elena Carr, Elmas Akalin

Allgemeine Informationen (PDF)

Kontakt / Buchung
Barbara Kolb M. A.
Museumspädagogin
Telefon (0821) 81001-524
barbara.kolb@tim.bayern.de