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Sound of Silk (Finissage)

Konzert zur Sonderausstellung

Beginn
4. November 2018 @ 19:00
2018-11-04T19:00:00+01:00
2018-11-04T19:30:00+01:00
Kosten
Eintritt frei

Mit dem Konzert „Sound of Silk“ geht die Ausstellung NO INTENTION des japanischen Künstlers Koho Mori-Newton im tim zu Ende. Bei der Finissage treten zwei Musikerinnen gemeinsam auf: Joëlle Léandre (Kontrabass) und Lauren Newton (Vokalistin).

Die Zusammenarbeit zwischen Joëlle Léandre und der stets experimentellen Sängerin Lauren Newton begann vor etwa 20 Jahren mit der wunderbaren Duo-Veröffentlichung 18 Colors.
„Sie zeigen atemberaubende Improvisationen, die durch die destruktiv- harmonisierende Kombination von menschlicher Stimme und Kontrabass entstehen können. In diesem Duo passt Newtons konsequent, solide und leistungsfähige Stimme perfekt zu der Originalität mit der Joëlle Léandre mit ihrem Kontrabass in Richtung unnachahmlichen „spontane Komposition“ verweist.“ (Miha Zadnikar)

Joëlle Léandre, Kontrabass
Joëlle Léandre wurde in Aix-en-Provence geboren, studierte am Pariser Konservatorium Kontrabass und spielte in verschiedene Ensembles von Pierre Boulez. Sie ist eine der dominantesten Figuren der neuen Europäischen Musik. Nach dem ersten „Sündenfall“ des Jazz begegneter Madame Contrabasse Anfang der 70er Jahre in den USA John Cage und der Idee der Performance. Seither entwickelt sie konsequent eine eigene musikalische Sprache, die alle Möglichkeiten ihres Instruments ausreizt. John Cage hat ebenso Musik für sie geschrieben wie G.Scelsi. Als Improvisatorin, Komponistin, Poetin, Vokalistin und Performerin voller clownesker Ironie steht sie als Grenzgängerin zwischen Neuer Musik, freie Improvisation. Sie spielte mit einige der grossen Namen in Jazz und Improvisation wie Derek Bailey, Anthony Braxton, George Lewis, Evan Parker, Irene Schweizer, Barre Phillips, Pascal Contet, Steve Lacy, Lauren Newton, Mat Maneri, Marilyn Crispell, Fred Frith, John Zorn u.a.

Lauren Newton, Vokalistin
Geboren in Coos Bay Oregon USA. Gesangsdiplom in Oregon und Stuttgart. Seit 1976 Konzerttätigkeit mit unterschiedlichen Ensembles und als Solistin weltweit. Zusammenarbeit mit Joelle Léandre, Jon Rose, Aki Takase, Anthony Braxton, Fritz Hauser, Vladimir Tarasov, u.a. Von 1979-90 Sängerin des Vienna Art Orchestras, langjährige Zusammenarbeit mit Ernst Jandl im Konzert und auf CD-Aufnahmen, 1982-84 Mitglied des Vocal Summits mit B.McFerrin u.a., 1983 Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für ihre Solo LP „Timbre“. (Wiederverlegung 1998 als CD „Filigree“). Als Komponistin und Sängerin für Theater, Film und Hörspiele tätig. Lebt seit 1974 in Deutschland.

„Mit zwingender Konsequenz bei einem unglaublichen Ideenreichtum zieht Newton alle Register zeitgenössischer Techniken und vokalen Ausdrucks und gibt der Stimme damit wieder ihre Stellung als faszinierendstes, unübertreffliches Instrument zurück.“ Mittelbayrische Zeitung

Website: www.laurennewton.com