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Brandenbourgs – Gimpenschlüsse – Schleifen

Beginn
3. März 2018 @ 10:00 – 17:00
2018-03-03T10:00:00+01:00
2018-03-03T17:00:00+01:00
Kosten
50 Euro zzgl. ca. 10 Euro Materialkosten (Kordel)
Ansprechpartner
Barbara Kolb
(0821) 81001-524

Posamenten-Besätze aus Kordeln oder anderen Schnüren waren im 18. Jahrhundert weit verbreitet und gehörten zu den typischen Arbeiten der Knopfmacher. Heute werden sie von den Posamentierern gefertigt. Wir werden die wichtigste Grundtechnik – die „doppelte Bretzel“, auch als „Münzknoten“ bekannt – und deren Abwandlungen lernen. So entstehen variantenreiche und opulente Besätze oder Verschlüsse. Spannend ist die Verwandtschaft Chinesischer Knotenkunst mit den Posamenten-Besätzen. Lediglich die Begrifflichkeiten unterscheiden sich.

Bitte mitbringen: Schere, Nähnadeln, Fingerhut, evtl. Uhu oder ähnlicher Leim, falls vorhanden: Kordel, Gimpe, Satinschnur oder/und Lederband, Durchmesser jeweils ab 2 mm.

Zur Dozentin:
Monika Hoede lernte bei den letzten traditionell arbeitenden Trachtennäherinnen Maria Guntrum und Luise Lenz und ist die einzige Trachtenschneidermeisterin Hessens. In Würzburg studierte sie Volkskunde und schrieb dort ihre Magisterarbeit über Eglomisé, einer speziellen Art der Hinterglasmalerei. Nach einer Zusammenarbeit mit dem Museum Otzberg leitet sie seit 1999 die Trachtenkulturberatung für den Bezirk Schwaben. (https://www.bezirkschwaben.de/trachten/)

Anmeldungen:
Barbara Kolb (tim)
Telefon: 0821-81001-524
barbara.kolb@tim.bayern.de