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Augsburg Ohne – Kahn und Arnold

Lehrerfortbildung

Beginn
16. Januar 2020 um 15:00 – 18:00
2020-01-16T15:00:00+01:00
2020-01-16T18:00:00+01:00
Ansprechpartner

Fortbildung für Lehrkräfte zum Theaterstück „Der zerbrochene Kelch“ über die Arisierung eines Augsburger Unternehmens – begleitend zur Ausstellung des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ im tim (18.12.19-29.3.20).

Anlässlich der aktuellen Ausstellung im tim „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ zeigen Augsburger Schülerinnen und Schüler mit einem Künstlerteam das Theaterstück „Der zerbrochene Kelch – Vertrieben. Beraubt. Vergessen. Eine szenische Collage mit Dokumenten zur Arisierung eines Augsburger Unternehmens“.

Das Stück erzählt eindringlich die Enteignung der Augsburger Spinnerei und Weberei am Sparrenlech sowie der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK) durch die Nationalsozialisten. Die Textilunternehmen befanden sich im Eigentum der Familien Kahn und Arnold, die beide als Juden diffamiert und wegen ihrer Herkunft systematisch verfolgt wurden.

Die Lehrerfortbildung befasst sich anhand des Schicksals der Industriellenfamilien Kahn und Arnold exemplarisch mit einem bewegenden Stück deutscher und Augsburger Geschichte während der Zeit des Nationalsozialismus. Eine Geschichte, die nicht nur von wirtschaftlichem Erfolg, sondern von „Arisierung“, Emigration und vom Holocaust zeugt. Bei einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ im tim gehen wir der Frage nach, ob und inwiefern die gesellschaftliche Polarisierung und Spaltung während der Jahre des Aufstiegs des Nationalsozialismus mit der aktuellen Situation unserer Gegenwart verglichen werden kann, soll oder sogar muss.

Anmeldung über fibs.alp.dillingen.de
Lehrgangs-Id: 22039