• Die-Stadt-ohne-Juden-Auslaender-Muslime-Fluechtlinge

Sonderausstellung

Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge
18. Dezember 2019 bis 29. März 2020

Ausgehend von Hugo Bettauers 1922 erschienenem Roman „Die Stadt ohne Juden“ sowie dessen Stummfilmversion erzählt die Ausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ entlang einzelner Filmszenen die Stufen eines Ausgrenzungsprozesses nach: von der Polarisierung der Gesellschaft bis hin zum endgültigen Ausschluss der Feindbilder.

Diese Entwicklung wird nicht nur für die 1920er- und 1930er-Jahre verortet, sondern bis in die Gegenwart hinein erzählt, in der Ausländer, Muslime, Flüchtlinge, aber auch nach wie vor Jüdinnen und Juden ausgegrenzt und angefeindet werden.

Die Ausstellung, die einen besonderen Schwerpunkt auf Bayern legt, stellt damit die Frage, ob und inwiefern die gesellschaftliche Polarisierung und Spaltung während der Jahre des Aufstiegs des Nationalsozialismus mit der aktuellen Situation unserer Gegenwart verglichen werden kann, soll oder sogar muss.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben in Kooperation mit dem tim und dem NS-Dokumentationszentrum München.

Buchungen für Gruppenführungen durch die Sonderausstellung erfolgen ausschließlich über das Jüdische Museum Augsburg Schwaben unter:
Tel. 0821 51 36-39 / -58 oder
Mail: frank.schillinger@jkmas.de / office@jkmas.de

Öffentliche Führungen
19.1.2020 / 16.2.2020 / 22.3.2020
Start jeweils um 15 Uhr im tim
Anmeldung möglich bis drei Tage vorher unter Tel. (0821) 51 36 58
Eintritt frei.

Termine für Lehrerfortbildungen
23.1.2020 / 12.2.2020
Jeweils von 14 bis 17 Uhr im tim
Anmeldung unter
Tel. (0821) 51 36 39
E-Mail: frank.schillinger@jkmas.de

Workshops für Schüler*innen
Buchung unter
Tel. (0821) 51 36 39
E-Mail: frank.schillinger@jkmas.de